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Entstehung eines Kachelofens
1. Klärung des Kundenwunsches
Es sind Art, Variante, Funktionsweise, Größe und Aussehen der Anlage zu klären.
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Varianten:
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Art:
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Kachelofen oder Kamin
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Funktionsweise:
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Strahlungswärme oder Warmluft
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Größe:
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Raumgröße beachten,
evtl. Sitzbank,
evt. Holzgelege,
Ein- oder Mehrraumheizung
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Aussehen:
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mögliche Keramikformteile,
mögliche Glasuren (Farben)
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2. Frühzeitige Planung der Anlage mit dem
Kachelofenbauer
- Festlegen der Lage des Schornsteins
- Kopplung mit Solarheizung
- vorgesehener Energieträger
- Klärung der baulichen Voraussetzungen wie
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Wand- und Deckendurchbrüche
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tragfähige Fußboden
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Brandschutz
3.Grundsätzlicher Bauablauf
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Auslegen der Kachelware, d.h. die Keramikteile werden auf dem Boden ausgelegt, um
rechtzeitig vor dem Ofenbau den optischen Eindruck zu überprüfen, z.B. die Farbharmonie
und spätere Einwendungen auszuschließen.
Im übrigen sind Ofenkacheln handwerkliche Unikate aus natürlichen Rohstoffen und
unterliegen deshalb, wie Holz oder Leder, einer natürlichen Schwankungsbreite, die aber
den besonderen Wert einer solchen Anlage ausmachen.
Die ausgelegte Ware sollte also durch den Bauherrn bzw. die Bauherrin vor Baubeginn
abgenommen werden.
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Schornsteinanschluss und evt. Mauerdurchbruch
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Fundamentvorbereitung und Sockel
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Abschließende Arbeiten wie z.B. Verfugen und Säubern der fertigen Anlage
Anmerkung:
Besonders bei hellen Glasuren ist durch das große Wasseraufnahmevermögen von
Ofenkacheln eine gelegentliche, aber vorübergehende Verdunkelung der Keramik
festzustellen.
Viele Glasuren weisen bei genauer Betrachtung so genannte Haarrisse auf. Diese kleinen
Risse beschränken sich lediglich auf die Glasur und sind geradezu Garant für die
Dauerbelastbarkeit von Ofenkacheln durch Wärme.
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Infos der Ofenkachelhersteller |
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13. Juli 2010 |
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